Tango, Langsamer Walzer, Rumba, Cha Cha Cha, Samba oder auch Salsa sind auch Nichttänzern ein Begriff. Bei den etwas exotisch klingenden Tänzen und Tanzrichtungen wie Kizomba, Burlesque oder Lindy Hop hilft dann meist nur noch eine Suchmaschine mit der man im Internet nach entsprechenden Informationen durchsucht.

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen/Euch ein paar Information zu den einzelnen Tänzen geben, die beim Tanzfestival Rosenheim unterrichtet werden.


Bachata

Ähnlich wie die Salsa entstand auch der Bachata aus den Einflüssen lateinamerikanischer Musik. Dabei mischen sich Gitarrenklänge mit Bongos und vielen anderen Instrumenten. Häufig wird in der Bachata-Musik von unerfüllter Liebe gesunden.Der Tanzschrtt ist ähnlich der Merengue. Anders ist allerdings die Taktart, da beim Bachata auf vier Takten getanzt wird. Auf den vierten Taktschlag kann durch Anheben der Hüfte der typische Bachata-Akzent gesetzt werden. Auch beim Bachata tanzt man in einer sehr engen Tanzhaltung, was dem Tanz eine erotische Note verleiht.

Breakdance

Breakdance, oder auch B-Boying genannt, ist eine Tanzform, welche ursprünglich auf der Straße getanzt wurde und war Teil der Hip-Hop Bewegung unter afroamerikanischen Jugendlichen in Manhattan und New York. Breakdance wird hauptsächlich auf Pop, Funk und Hip-Hop getanzt.  Heute fordert Breakdance eine hohe Disziplin von den Tänzern, die oft auch über athletische Fähigkeiten verfügen müssen.

Burlesque

Anders, spannend, heiß ist das Erlernen von sinnlichen Bewegungen in eiem verführerischen Solotanz.

Charleston

Der Charleston ist ein amerikanischer Gesellschaftstanz des 20. Jahrhunderts. Grundlegend für den Charleston sind isolierte Bewegungen, was bedeutet, dass man einzelne Körperteile, wie Arme und Beine, getrennt voneinander bewegen kann. Typisch ist auch das Rudern mit den Armen und Beinen. Die Füße twisten, Arme schwingen und der Knoten in den Knien gehört auch dazu. 

Electric Boogie

Eine in Kalifornien entstandene Tanzrichtung die Elemente des Funk und Strett Dance beinhaltet.

Kizomba

Kzomba stammt aus Angola und vermischt sich mit der Musikkultur aus Südamerika und der Karibik. Der Rhytmus ist langsam und eher romantisch. Kizomba ist ein harmonischer und sinnlicher Tanz der sich weltweit als trendiger Paartanz etabliert. Besondes auf Salsaparties wird dieser Tanz immer beliebter.

Semba

Semba ist ein Paartanz, der ursprünglich aus Angola stammt. Weiter gilt Semba als die wichtigste Wurzel der heutigen Kizomba. Es ist ein sehr virtuoser Paartanz, der mit einer etwas festeren und distanzierteren Tanzhaltung getanzt wird als Kizomba. Semba ist in Angola seit Jahrzehnten sehr lebendig und kann wie eine Art humorvoll, energischen afrikanischen Samba beschrieben werden.

Tango Argentino

Der Tango Argentino entstand zwischen 1850 und 1900 aus einer Mischung verschiedener europäischer Musikformen. Seinen Ursprung hat er in Buenos Aires. Beim Tango Argentino treten sich europäische sowie lateinamerikanische Musikstile gegenüber und lässt auch afrikanische Rhythmik einfließen. Er kann in unterschiedlichsten Stilen getanzt werden. Der argentinische Tango wird Arm in Arm getanzt. Dabei kann die Umarmung von einer sehr offenen bis zur geschlossenen Form variieren. Während der traditionelle Tangostil die geschlossene Umarmung bevorzugt, wird beim modernen Tango Nuevo in offener Haltung getanzt. Beim Tango Argentino werden die Füße eng am Boden geführt - Knöchel und Knie sind eins, wenn ein Bein das andere kreuzt.

Urbankiz

Urbankiz ist eine Weiterentwicklung von Kizomba. Techniken aus Bachata und Salsa werden in den Kizomba integriert. Meist wird Urbankiz zu Hip Hop, House oder Ghetto Zouk Musik getanzt.

West Coast Swing

West Coast Swing ist ein moderner Paartanz aus der Swing-Familie und der offizielle kalifornische Nationaltanz. Er wird nicht nur zu Swingmusik, sondern auch zu aktuellen Hits und verschiedensten Musik-Genres getanzt. West Coast Swing zeichnet sich durch seine freie Musikinterpretation aus. Der Tanz wird nicht ausschließlich durch die Führung des Herren (Leader) bestimmt, sondern richtet sich zu einem großen Maß nach der Interpretation der Dame (Follower). Selbst bei verschiedenen Niveaus innerhalb des Tanzpaares können daher beide Partner einen interessanten und abwechslungsreichen Tanz erleben. Die Bewegungen im West Coast Swing sind weich und fließend.